Das Forum für Freunde der Meere und Freunde der Natur

Willkommen im Forum für Freunde der Meere und Freunde der Natur!

Unser wichtigstes Projekt im Jahr 2010: Wir bauen Das Mittelmeer! Wir haben mit "seinem Bau" bereits begonnen! Sichern Sie sich Ihren Baustein zeitnah - damit auch Sie an der baldigen Fertigstellung beteiligt sein und an der Sicherung der wundervollen mediterranen Welt und ihrer Artenvielfalt mitwirken können. Suchen Sie sich Ihre bevorzugte mediterrane Art aus, ob Großer Tümmler, Mönchsrobbe oder Neptungras ? und melden Sie sich bei uns! Ob groß (Wal) oder klein (Bakterium), ob Pflanze oder Tier, ob Forschung, Naturschutz, Tauchen oder Berichte über spannende Naturreisen, in diesem Forum können Sie nicht nur viel Interessantes über Natur & Naturschutz und die Meere erfahren, sondern auch Ihre Fragen dazu von Experten beantwortet bekommen. Das Team der Meeres- bzw. Naturschutzorganisationen mare-mundi.eu und Red Sea Environmental Center freut sich auf Ihre Beiträge und wünscht viel Spaß beim Durchstöbern unseres informativen Forums!
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BeitragVerfasst: 02 Dez 2010 13:37 
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Unsere Welt - Dein Aschenbecher?

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Aufklärungskampagne der Meeresschutzorganisation mare-mundi.eu und des Naturschutzbundes Österreich gegen eine völlig unnötige und überflüssige Umweltbelastung


in Kooperation mit http://www.smokey-taschenbecher.ch/, mit dem Privatgymnasium Borromäum in Salzburg http://www.borromaeum.at/ und in beratender Funktion mit Univ.-Prof. Prim. Dr. Michael Studnicka (UnivKl. Pneumologie, Salzburg)

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:arrow: Hintergründe und Details zum Projekt: viewtopic.php?f=83&t=5478
:arrow: Interview mit dem Lungenfacharzt Professor Studnicka, Salzburg: viewtopic.php?f=83&t=5723&p=18362#p18362
:arrow: Die Lösung ist denkbar einfach: Besorgen Sie sich einen Taschenbecher viewtopic.php?f=83&t=5491

600.000 Menschen sterben jährlich weltweit allein an den Folgen des Passivrauchens - so die ernüchternden Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO, die auf einer erst im November 2010 veröffentlichten Studie basieren. Am meisten gefährdet sind laut der Studie statistisch vor allem Kinder in Asien und Afrika, doch das Thema betrifft uns alle - in den reichen Ländern der westlichen Welt und überall sonst auf dem Globus. Mit Recht haben die Regierungen, einschließlich jene der EU-Länder, in den letzten Jahren weltweit Maßnahmen zum Schutz der Nichtraucher erlassen und strenge Gesetze umgesetzt. Die hier vorgestellte Kampagne der Meeresschutzorganisation mare-mundi.eu und des Naturschutzbundes Österreich richtet sich trotz all dem nicht in moralisierender Weise gegen das Rauchen allgemein und nicht „gegen die Raucher“ als Gruppe von Menschen. Argumente für Nikotinabstinenz gibt es ausreichend, z.B. unter http://aerzteinitiative.at
.
Wir sprechen stattdessen Raucher mit einem ganz konkreten Anliegen an: Werfen Sie bitte ihre Zigarettenkippen nicht einfach so weg! Unser aller Lebensraum soll nicht zu Ihrem privaten Aschenbecher verkommen. Mit der vorliegenden Information wollen wir Ihnen zeigen, dass es sich bei diesem Thema nicht nur um eine Frage der Kultur und Ästhetik handelt, sondern durchaus auch um eine Frage des Umweltschutzes. Denn Sie sind mit der schlechten Gewohnheit Zigarettenkippen bzw. -stummel gedankenlos wegzuwerfen leider nicht allein: Jährlich gelangen auf diese Weise weltweit etwa 4,5 Billionen (45 000 000 000 000) Zigarettenkippen in die Natur und den urbanen Lebensraum der Menschen. Weggeworfene Zigarettenkippen sind somit die zahlenmäßig häufigste Belastung der Umwelt durch Abfall im weltweiten Maßstab. Eine Belastung, die völlig unnötig ist und leicht zu reduzieren wäre.



:arrow: Projektart: Informations- und Aufklärungskampagne von mare-mundi.eu (Dr. Robert Hofrichter begin_of_the_skype_highlighting     end_of_the_skype_highlighting) und Naturschutzbund Österreich
:arrow: Projektstart: Frühjahr 2011 (Vorbereitungsphase ab November 2010)
:arrow: Projektort: beginnend in Salzburg Stadt und Umgebung, mit Durchführungsoption in anderen Städten und Regionen
:arrow: Projektdauer: vorläufig ein Jahr, mit Verlängerungsoption
:arrow: Projektpartner: Gräf Innovation, Im Bungert 3, 8306 Brüttisellen, Schweiz, Telefon: +41 (0) 78 896 68 36 begin_of_the_skype_highlighting              +41 (0) 78 896 68 36      end_of_the_skype_highlighting, http://www.smokey-taschenbecher.ch, info@smokey-taschenbecher.ch. Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum, Gaisbergstraße 7, 5020 Salzburg, http://www.borromaeum.at. Univ.-Prof. Prim. Dr. Michael Studnicka, Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Initiative Ärzte gegen Raucherschäden Bild
:arrow: Kontakt und Information: Dr. Robert Hofrichter, http://www.mare-mundi.eu, office@mare-mundi.eu. Naturschutzbund Österreich, http://www.naturschutzbund.at, bundesverband@naturschutzbund.at
Sie wollen helfen? Unsere Kampagne braucht Unterstützer! Wir würden gern ein bis zwei weitere Schulen in Salzburg für das Projekt gewinnen. Wir benötigen die Hilfe von mindestens einem top-ausgerüsteten Labor mit entsprechendem Know How für qualitative und quantitative Analysen der durch Kinder und Jugendliche gesammelten Zigarettenkippen. Für weitere Recherchen und die Umsetzung des Projekts könnten wir weitere freiwillige Unterstützer brauchen. Nicht zuletzt müssen auch die Kosten des Projekts gedeckt werden: Sie können als Firma diese so wichtige Kampagne unterstützen und so ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wir freuen uns auf ihre Rückmeldung!
:arrow: Empfehlenswerte wissenschaftliche Literatur: Cigarettes Butts and the Case for an Environmental Policy on Hazardous Cigarette Waste http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2697937/

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Wahrscheinlich haben Sie darüber noch nicht tiefer nachgedacht …
... aber die Auswirkungen des „kleinen braunen Ärgernisses“ summieren sich. Zigarettenfilter werden nicht etwa aus Baumwolle gemacht, was manche Menschen glauben, sondern aus Celluloseacetat, das an und für sich ein chemisch veränderter und biologisch schwer abbaubarer Kunststoff ist (auch wenn der Grundrohstoff Zellulose aus Holz gewonnen wird). Es dauert viele Jahre, in vielen Fällen sogar Jahrzehnte, bis die Filter zerfallen. Viel schneller läuft die Abgabe der hochtoxischen Fracht an die Umwelt ab. Diese belasten das Grundwasser, den Boden sowie die Gewässer und gefährden die Gesundheit von Kindern und die Tierwelt. Und häufiger als Sie vielleicht glauben, verursachen sie Brände und damit einen großen wirtschaftlichen und ökologischen Schaden.

Wir sind überzeugt, dass Sie andere Abfälle nicht einfach auf die Straße, an den Strand oder an einen Spielplatz werfen - zumindest dürfte es bei den allermeisten Rauchern in unseren Breiten nicht der Fall sein. Nur bei den Zigarettenkippen meinen zu viele Raucher eine Ausnahme machen zu können. In den letzten Jahren hat sich ein aus dem Englischen stammendes neudeutsches Wort etabliert, um das immer weiter ausufernde Phänomen zu benennen: Littering (Vermüllung). Wikipedia widmet dem Phänomen der steigenden Vermüllung unseres Planeten einen gut recherchierten Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Littering. Eine europaweite Studie aus dem Jahr 2003 kam demnach zum Ergebnis, dass in den Städten Zigarettenstummel mit 58,3 % die am meisten weggeworfenen Gegenstände sind.
Nehmen Sie sich bitte ein wenig Zeit, und lesen Sie diese Information. Vielleicht kann sie dazu beitragen, dass Sie ihre Gewohnheit ändern und wir alle - unser gemeinsamer Lebensraum mit eingeschlossen - davon profitieren. Denn wir sind überzeugt, dass es diese völlig unnötige Belastung durch das „kleine braune Ärgernis“ nur deswegen gibt, weil Sie sich nie bewusst Gedanken über das Phänomen des Zigarettenwegwerfens und dessen Folgen gemacht haben. Ob die Informationen Sie dazu motivieren können mit dem Rauchen überhaupt aufzuhören, liegt allein in Ihrem Ermessen - solange Sie nicht die Rechte Ihrer Mitmenschen verletzen: weder mit dem von Ihnen produzierten Tabakrauch noch mit weggeworfenen Zigarettenkippen.

Paradox ist, dass man selbst den Grund für dieses ganze Problem, die Zigarettenfilter selbst, in Frage stellen kann. Es ist bis heute umstritten, ob Filterzigaretten weniger schädlich sind als filterlose. Beim Inhalieren von Filterzigaretten werden feinste Fasern mit in die Lunge transportiert, die die Anzahl der inhalierten Substanzen steigern. Gleichzeitig führt der größere Widerstand beim Saugen zu einer längeren Saugphase und somit zu einer tieferen Inhalation als bei filterlosen Zigaretten.

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Kurz vorweg: Fehlende Aschenbecher rechtfertigen Ihre Handlungsweise nicht. Besorgen Sie sich einen Taschenbecher!
Viele Raucher versuchen das sorglose Wegwerfen von Zigarettenkippen dadurch zu rechtfertigen, dass es im öffentlichen Raum zu wenige Abfalleimer, Aschenbecher oder sonstige Möglichkeiten für die Entsorgung des unliebsamen Reststücks gibt. Doch seien Sie ehrlich: Selbst wenn es hundertmal mehr solche Behältnisse geben würde, würde es lange nicht ausreichen, um wirkliche Abhilfe zu schaffen. Die Welt müsste flächendeckend mit Aschenbechern zugepflastert sein und diese müssten regelmäßig entleert werden. Die Kommunen geben auch so schon sehr viel von unserem Steuergeld dafür aus, um dem Problem der wachsenden Vermüllung zu begegnen. Was aber noch schwerer wiegt: Sie erwarten von der restlichen Welt, dass sie Ihr Problem löst. Dabei ist die Lösung so einfach: Nehmen Sie ihre Asche und Ihre Kippen wieder mit und entsorgen Sie diese fachgerecht als Restmüll - mit einem Taschenbecher!


Allgemeine Informationen zum Littering (Vermüllung) aus dem Internet
:arrow: aus Österreich http://www.abfallverband.at/stopplittering/
:arrow: aus Deutschland http://www.littering.de/
:arrow: aus Schweiz http://www.littering.ch/


Kurz und bündig: Einige Fakten zum Tabakrauchen und Vermüllung durch Kippen zum Auftakt
:arrow: Weggeworfene Zigarettenkippen sind mit fast 60 % bei weitem die zahlenmäßig häufigste Belastungsart der Umwelt durch Abfall im weltweiten Maßstab. Viele Experten gehen davon aus, dass die geringe Größe der Kippen die Unsitte des Wegwerfens psychologisch erleichtert.
:arrow: Weltweit gelangen jährlich 4,5 Billionen (45 000 000 000 000) Zigarettenkippen in die Umwelt, die meisten in China, wo auch die meisten Raucher leben.
:arrow: Bereits eine kurze Internetrecherche zeigt, dass weggeworfene Zigarettenstummel weltweit in den meisten Ländern als massives Umweltproblem erkannt wurden. Diese Webseite aus den USA ist ein Beispiel für die Aufklärungsbemühungen http://whyquit.com/whyquit/a_butts.html.
:arrow: Zigarettenstummel sind kein „Bioabfall“ aus Baumwolle, was manche Raucher zu glauben scheinen, sondern durch unzählige Toxine getränkter Kunststoff - und somit Sondermüll. Sie haben in der Biotonne und auf dem Kompost nichts zu suchen. Sie sind auch nicht schnell abbaubar, was ein allgemein verbreiteter Irrglaube ist, ganz im Gegenteil: Sie zersetzen sich nur sehr langsam - je nach den vorherraschenden Bedingungen - über Jahre oder sogar Jahrzehnte. Der Grundstoff für die Herstellung von Zigarettenfiltern ist zwar aus Holz gewonnene Cellulose, sie wird aber in einem chemischen Prozess zu Celluloseacetat umgewandelt. Die Celluloseacetat-Flocken werden in Aceton gelöst und aus einer Spinnlösung heraus zu langen Fäden mit 30-50 µm Durchmesser gesponnen. Die Fäden werden punktuell mit Triacetin verklebt, um die Gasdurchlässigkeit zu erhalten. Mehr als 12.000 Fäden sind in einem einzigen Filter zu finden.
:arrow: An den Zigarettenkippen hängen in den allermeisten Fällen noch Reste von Tabak. Der Hauptwirkstoff des Tabaks, Nikotin, gelangt so in die Umwelt. Nikotin ist ein toxisches Alkaloid und schädigt die Umwelt noch mehr als die Filter selbst. Herkömmliche, industriell hergestellte Zigaretten enthalten auch eine Reihe von Zusatzstoffen. Bei der Fabrikation können hunderte chemische Substanzen zum Einsatz kommen. Bis zu zehn Prozent des „Tabaks“ sind Zusatzstoffe. Die Stoffe verstärken die Aufnahme des Nikotins und dessen Wirkung im Körper und erhöhen das Suchtpotenzail. Nach Angaben der Tabakkonzerne sollen sie der Geschmacksverbesserung, zum Feuchthalten, zum Konservieren, für bessere Verbrennund und zum Binden der Bestandteile dienen.
:arrow: Die Schadstoffaufnahme beim Tabakrauchen ist hoch. Vieles von diesen Stoffen bleibt im Filter hängen und mit dem Wegwerfen der Kippen gelangen diese in die Umwelt. Zu ihnen gehört bei täglich 20 Zigaretten eine jährliche Dosis von einer Tasse Teer, die in der Lunge des Rauchers endet. Teer ist ein bräunliches bis schwarzes, zähflüssiges Gemisch organischer Verbindungen, das durch zersetzende thermische Behandlung - die so genannte Pyrolyse - organischer Naturstoffe gewonnen wird. Früher wurden unsere Straßen „geteert“, doch hat man erkannt, dass Teer giftig ist. Die Verwendung von Teer im öffentlichen Bereich wurde wegen dem Risiko für die Umwelt und die Gesundheit, insbesondere bei dessen Verarbeitung, verboten. Bei Kontakt von Teer mit Wasser können polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) ins Grundwasser gelangen. Teer wurde im Straßen- und Wegebau durch Bitumen ersetzt. Sie aber bringen mit jeder weggeworfenen Kippe Teer in die Umwelt.
:arrow: Praktisch an jedem Ort des Planeten findet man die Kippen oder Teile davon. Nach Angaben von Meeresschutzorganisationen kann es 400 Jahre dauern, bis eine Zigarettenkippe im Meer abgebaut wird. Selbst wenn die Zahl weit übertrieben ist, auch ein Zehntel davon wäre schon sehr lang. Forscher haben in Studien nachgewiesen, dass es 15 Jahre dauert, bis die Filter im Süßwasser vollständig zerfallen.
:arrow: Starke Regenfälle spülen oft unzählige Zigarettenkippen in die Gewässer und die Kanalisation (und damit über Umwege auch in die Gewässer). In den Küstenregionen gelangen so viele Kippen direkt oder über Zuflüsse ins Meer.
:arrow: Zigarettenstummel vergiften durch ihren Mix aus Toxinen das Grundwasser. 40 bis 60 Liter sauberes Grundwasser werden durch eine einzige Kippe verunreinigt - durch unzählige toxische Stoffe, die auch schon alle einzeln für sich problematisch für die Umwelt sind.
:arrow: Thomas Novotny, Professor der Division of Epidemiology and Biostatistics an der San Diego State University http://publichealth.sdsu.edu, hat in einer Studie festgestellt, dass die chemischen Substanzen in einer Zigarettenkippe alle Fische in einem Ein-Liter-Becken innerhalb von 96 Stunden töten.
:arrow: Zigarettenstummel vergiften den Boden, schädigen Bodenorganismen und wirken sich negativ auf das Wachstum der Pflanzen aus. Das lässt sich durch einfache schulische Experimente mit „Kippenwasser“ (z.B. 20 Kippen für zwei Tage in Wasser einlegen) leicht belegen. Als bewiesen gilt die Nikotinschädigung bei aeroben Bakterien und Einzellern des Bodens. Nikotin wirkt eindeutig als Gift, doch enthalten die benutzten Zigarettenfilter hunderte weitere schädliche Stoffe. Die Bodenökologie und das Nahrungsnetz werden nachhaltig gestört.
:arrow: Da die toxischen Substanzen aus Filtern durch Pflanzen aus dem Boden aufgenommen werden, ist eine Verwendung dieser belasteten Pflanzen als Nahrung für Tier und Mensch gesundheitsgefährdend. Bedenklich scheint unter diesem Gesichtspunkt die Verwendung von Kompost aus Straßenlaub, in dem viele Zigarettenkippen zu finden sind oder als Substrat zum Anbau von Gemüsepflanzen.
:arrow: Welches chemische Potenzial in den Zigarettenkippen steckt, zeigt eine 2010 veröffentlichte chinesische Studie: Forscher haben entdeckt, dass Zigarettenkippen gegen die Korrosion von Stahlrohren verwendet werden können. Die Nachricht ging durch die Weltpresse und ist vielfach im Internet zu finden http://www.sciencedaily.com/releases/20 ... 112424.htm.
:arrow: Viele „umweltbewusste“ Raucher werfen ihre Kippen nach Möglichkeit in die Kanalisation und ziehen dann zufrieden und „mit reinem Gewissen“ weiter. Zigarettenkippen lassen sich aber im Klärwerk nur schwer entfernen. Fehlendes Umweltbewusstsein herrscht auch bei der Entsorgung der Zigarettenkippen im Haushalt. In der Toilettenspülung haben Feststoffe inklusive die Kippen nichts verloren. Sie gehören weder in die Toilette noch in die Kanäle - sondern in eine Rest- bzw. Sondermülltonne.
:arrow: Zigarettenkippen in der Umwelt stellen eine Gefahr für Tiere dar. Man hat sie im Magen-Darmtrakt von Fischen, Vögeln, Walen, Meeresschildkröten, Landsäugetieren und vielen anderen Tieren gefunden. Die toxische Wirkung auf selbst kleinste Wassertiere wurde bereits erwähnt.
:arrow: Es kommt öfters vor als man denkt, dass Kinder Zigarettenkippen (oder ganze Zigaretten) in den Mund nehmen und verschlucken. Das kann im Extremfall sogar tödlich sein. Man denke an die durch Kippen oft extrem verschmutzten Kinderspielplätze und andere öffentliche Räume.
:arrow: Durch weggeworfene Zigarettenkippen kann man sich durch Hepatitis anstecken.
:arrow: Die Gefahr von Feuern durch weggeworfene oder schlecht ausgetretene Zigarettenstummel ist sehr realistisch und weltweit ein Thema. Je trockener die Region, desto höher die Gefahr. Berüchtigt sind die Waldbrände im Mittelmeerraum, von denen ein Teil auf nicht richtig ausgelöschte, weggeworfene Zigarettenkippen zurückgeht. In Australien schätzt man, dass täglich zwölf Brände ausbrechen, die glühende Zigarettenkippen als Ursache haben (http://www.cleanuptheworld.org/PDF/au/c ... -sheet.pdf). Jährlich sind es mehr als 4.000. In unseren Breiten gehen viele Hausbrände, zum Teil mit Todesfolgen, auf das Rauchen zurück.
:arrow: Kommunen, Städte und ganze Länder rüsten gegen die zunehmende Vermüllung: Vielerorts handelt es sich dabei um ein strafrechtlich verfolgbares Delikt und kann mit Geldbußen, in der Schweiz sogar mit Haft geahndet werden. Die hohen Kosten für die Reinigung öffentlicher Räume zahlen die Steuerzahler - nicht die Verursacher.
:arrow: Singapur ist Vorreiter bei drakonischen Strafen für Littering: Hohe Geld- und Sozialarbeitsstrafen werden gegen Personen verhängt, die Müll, darunter auch Zigarettenkippen, achtlos auf die Straße werfen. So müssen solche Sünder mit einer neonleuchtenden Weste gekleidet und der Aufschrift „Order for corrective work“ den Strand säubern.
:arrow: Übrigens: „light“ ist in Zusammenhang mit dem Tabakrauchen ein Betrug der Industrie an den Rauchern. „light“ suggeriert etwas, was den Tatsachen widerspricht. Zahlreiche Studien belegen, dass das Rauchen von „light“-Zigaretten aus vielerlei Gründen schädlicher sein kann, als jenes vom herkömmlichen Tabak. Der Platz reicht hier nicht aus um darauf einzugehen, aber das Internet bietet dazu ausreichend Informationen.

Gehören Sie zu jenen Rauchern, die ihre Zigarettenkippen einfach so wegwerfen?
Die vorgelegte Information und die gesamte Kampagne richten sich naheliegender Weise an Raucher, geht es doch dabei um gedankenlos weggeworfene Zigarettenkippen, die unsere Umwelt verunstalten, Kinder gefährden, die Natur durch toxische Schadstoffe belasten und die Gefahr von Bränden erhöhen. Dieser Tatbestand geht ausschließlich auf das Konto von Rauchern. Nichtrauchern bieten die Unterlagen verblüffende Erkenntnisse dazu, was jene rauchenden Mitmenschen anrichten, die Zigarettenkippen - wo auch immer - in unsere Umwelt werfen.

Es wäre zu billig diese Unsitte einzig auf mangelnde Bildung zurückzuführen. Zwar ist es eine weltweit gut belegte statistische Erkenntnis der WHO und von zahlreichen nationalen und internationalen Studien, dass der Anteil von Rauchern in bildungsnahen Schichten deutlich niedriger ist als in bildungsfernen und sozial schwächeren. In Deutschland betrug laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) der Raucheranteil unter Männern mit einem Einkommen von weniger als 730 € im Monat 43 Prozent, bei Männern, die mehr als diese Summe verdienen nur bei Prozent. Von Personen, die einfache, angelernte Tätigkeiten ausgeübt haben, rauchte etwa die Hälfte, der Anteil der Raucher unter Ärzten sowie Gymnasial- und Hochschullehrern lag dagegen bei nur 15 Prozent. Unter Achtzehnjährige mit Hauptschulabschluss rauchten 64 Prozent, bei gleichaltrigen Abiturienten lediglich 39 Prozent. Die schlechte Gewohnheit Zigarettenkippen in unserer Umwelt einfach wegzuwerfen, lässt sich aber nicht auf Bildungsgruppen beschränken. Sie ist unter allen Rauchern verbreitet.

Jeder hat es bereits beobachtet: Gedankenloses Wegwerfen von Zigarettenkippen - auf Gehsteigen und Straßen, aus einem fahrenden Auto, auf Kinderspielplätzen, Spazierwegen, öffentlichen Plätzen, bei Veranstaltungen, an Stränden, in Naturschutzgebieten und Nationalparks... Daran beteiligen sich keinesfalls nur niedrigere soziale Schichten: der leitende Bankangestellte wirft seinen glühenden Zigarettenstummel genauso weg wie Ärzte, Anwälte, Manager, Jugendliche genauso wie reifere Raucher. Wie weit diese Unsitte verbreitet ist, zeigt die bereits genannte unvorstellbare Zahl: Nach zuverlässigen Angaben von http://www.cigarettelitter.org werden jährlich weltweit etwa 4,5 Billionen (45 000 000 000 000) Zigarettenkippen in die Natur weggeworfen.

Warum werfen Raucher ihre Zigarettenkippen weg, wenn bereits kleine Kinder lernen keine Abfälle auf die Straße oder Gehsteige zu werfen?
Diese scheinbar harmlose und einfache Frage ist nicht leicht zu beantworten - aber sie zeigt deutlich das Dilemma der betroffenen „Täter“ auf. Zugleich unterstreicht die Frage die Zielsetzung der Kampagne: Aufklärung! Da sich an dieser Unsitte auch gebildete, intelligente und in der Gesellschaft anerkannte Menschen beteiligen, kann es sich letztlich entweder um Unwissen und Gedankenlosigkeit handeln - oder aber um Ignoranz. Wir gehen davon aus, dass die meisten Raucher, die Zigarettenkippen auf den Boden werfen, dies nicht aus beabsichtigter Böswilligkeit tun, sondern aus Gewohnheit, weil sie sich nie bewusst mit dem Thema und den Folgen auseinandergesetzt haben, weil es andere Raucher auch immer schon so gehandhabt haben, weil sie nie entsprechendes Datenmaterial durchgelesen haben und weil sie vielleicht niemand gezielt darauf aufmerksam gemacht hat.

Grund genug für die Initiatoren des Projekts, mare-mundi.eu und Naturschutzbund Österreich, eine entsprechende Informationskampagne in die Wege zu leiten.

Zweifellos spielen bei diesem Thema nicht bloß ökologische (Zigarettenkippen vergiften den Boden, die Gewässer und das Grundwasser) oder gesundheitlich/ethische (Kleinkinder könnten die Zigarettenkippen verschlucken) Überlegungen eine Rolle. Es geht um eine Kulturleistung, um einen Bestandteil des gesellschaftlichen Zivilisationsprozesses, um eine positive Entwicklung im Sozialleben der Menschen, um die evolutive Weiterentwicklung bzw. Veränderung sozialer Normen. Weggeworfene Zigarettenkippen sind die zahlenmäßig häufigste Belastung der Umwelt durch Abfall im weltweiten Maßstab. Die Notwendigkeit für eine solche Kampagne ist allein in der Verhaltensweise mancher Raucher begründet.
Viele Dinge des täglichen Lebens, die uns heute als selbstverständlich erscheinen (etwa die Verwendung von Besteck beim Essen oder jener von Taschentüchern), sind nicht alt. In manchen Fällen sind es nur Jahrzehnte, in anderen einige Jahrhunderte. Wir wollen mit unserem Projekt das ökologische Bewusstsein der Raucher schärfen und zugleich einen Beitrag zur kulturellen Evolution der Gesellschaft leisten. So könnte es sein, dass Ihnen als Raucher die Verwendung von Taschenbechern ungewöhnlich erscheint. Schon in wenigen Jahren könnten Taschenbecher zur Selbstverständlichkeit werden, zu einem unabkömmlichen Accessoire der Raucher wie die Zigarettenpackung, ein Feuerzeug oder die Zündhölzer.


Die Belastung unserer Umwelt und unserer Lebensräume durch Zigarettenkippen ist kein unabänderlicher Schicksalsschlag
Anders als andere, schwer zu lösende zivilisatorische Negativfolgen unseres Handelns wie die Folgen der Industrialisierung und des Verkehrs, der Klimawandel und Verlust an Biodiversität, ist die Belastung der Umwelt und Verunstaltung des gemeinsamen Lebensraumes durch Zigarettenkippen erstens völlig unnötig und zweitens leicht zu beheben. Man muss schlicht damit aufhören die Zigarettenkippen in die Umwelt wegzuwerfen und die bereits vorhandenen Zigarettenkippen aufsammeln. Solange jedoch für Nachschub mit der bisherigen Intensität gesorgt wird, zeigen Reinigungsaktionen wenig Effekt.

Lieber rauchender Mitmensch: Sind Sie bereit ihr Handlungsweise zu überdenken und ihre diesbezüglichen Gewohnheiten zu ändern? Oder wollen sie diese eine Welt, die wir als ihre Mitbewohner und alle sonstigen Lebewesen mit Ihnen gemeinsam teilen, weiterhin als ihren privaten, überdimensionalen Aschenbecher verwenden?

Um Ihnen die Entscheidung leichter zu machen, haben wir in dieser Kurzinformation einige Fakten zu weggeworfenen Zigarettenkippen in der Umwelt zusammengestellt. Wir sind überzeugt, dass Sie diese Daten verblüffen werden - so wie sie uns bei unseren Recherchen selbst verblüfft haben. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit und lesen Sie diese Information. Wir können zwar nicht alle Probleme der Welt so einfach lösen, aber dieses eine Problem sehr wohl - und dazu brauchen wir Ihr Verständnis und Ihre Einsicht. Und vielleicht hilft Ihnen bei Ihrer Entscheidung auch, was Ihre Kinder darüber denken …

Unser Projektkonzept: Kinder erziehen die Raucher
Freiheit und Verantwortung sind zwei Seiten derselben Medaille; es gibt das eine ohne das andere nicht. Diese elementare philosophische Erkenntnis, die Grundlage jeder menschlichen Ethik, versuchen wir unseren Kindern in der Erziehung beizubringen. Verantwortung des Einzelnen gründet sich auf eine Ethik, die durch Moralvorstellungen der jeweiligen Zeit und Kultur geprägt werden. Wir sind überzeugt: Jetzt ist die Zeit definitiv reif mit der Unsitte des Zigarettenkippen-Wegwerfens aufzuhören!

Ein kleiner, aber wichtiger Teil der Erziehung ist der Bezug der jungen Menschen zur Umwelt, in der wir leben. Wir lernen unsere Kinder keine Abfälle, Verpackungen von Süßigkeiten und Kaugummis - oder die Kaugummis selbst - auf den Boden zu werfen. Auf vielen Verpackungen steht ein entsprechender Hinweis und/oder eine verständliche graphische Darstellung. Ist es in Anbetracht dieser Tatsache nicht verblüffend, dass jugendliche und erwachsene Raucher ihre Zigarettenkippen - kleine, hochtoxische „Bomben“, die zudem massiv die Umwelt verunstalten - mit größter Selbstverständlichkeit einfach so wegwerfen?

Wir drehen den pädagogischen Spieß in unserem Projekt um lassen die Kinder und Jugendliche, Schüler aus Salzburg, zu Wort kommen und sie die Raucher durch ihren bildnerischen, musikalischen und/oder textlichen künstlerischen Ausdruck erziehen. Die Ergebnisse werden wir medial und über unsere Webseiten verbreiten. Nicht zwei „besserwisserisch auftretende“ Naturschutzorganisationen sollen Rauchern einen entsprechenden Spiegel vorhalten, sondern die heranwachsende Generation unserer Gesellschaft.

Das Rauchen als komplexes Phänomen
„Das Rauchen“ als Gesamtphänomen ist mit all seinen Aspekten und Zusammenhängen, all seinen gesundheitlichen, wirtschaftlichen, soziopolitischen, ökologischen und weiteren Wechsel- und Folgewirkungen ein so komplexer und umfassender Themenkreis, dass es an dieser Stelle unmöglich ist einen allumfassenden Überblick zu bieten. Hunderttausende Seiten Material wurden bisher und werden weiterhin von der Medizin, von der Wissenschaft, von diversen nationalen und internationalen Behörden und Institutionen sowie von diversen Initiativen veröffentlicht. Jährlich kommen Abertausende weitere Seiten dazu.
Auch das Internet bietet eine schier unüberschaubare Fülle an Informationen. Eine besonders empfehlenswerte Seite ist jene der Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int/topics/tobacco/en/. Hier findet man zuverlässige, von der WHO ermittelte Daten - etwa dass derzeit weltweit 5,4 Millionen Menschen jährlich direkt an den Folgen des Rauchens sterben. In den kommenden Jahren erwartet die WHO einen Anstieg dieser Zahl auf acht Millionen. Hinzu kommen die bereits erwähnten 600.000 jährlichen Opfer des Passivrauchens. Damit sind die schädlichen Folgen des Tabakrauchens eigentlich eine Epidemie ungeahnter Dimensionen, denn von den acht häufigsten Todesursachen der Erdbevölkerung spielt das Rauchen bei sechs eine wichtige bis entscheidende Rolle.
Es ist wenig überraschend, dass es weltweit überaus aktive Raucherinitiativen und -vereine gibt, die versuchen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Negativfolgen des Rauchens (einschließlich des Passivrauchens) in Frage zu stellen oder zu relativieren und gegen die Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden und Lokalen zu kämpfen. Doch so verständlich und „menschlich“ diese Bemühungen auch sind, sie sind nicht rational. Denn seit vielen Jahrzehnten haben sich so viele wissenschaftlich fundierte Fakten angesammelt, dass über die stark schädliche Wirkung des Tabakrauchens keine Zweifel bestehen und diese Frage gar nicht zur Diskussion steht. Nicht zufällig haben die allermeisten Regierungen dieser Welt mehr oder weniger deutliche Schritte zur Bekämpfung des Tabakrauchens unternommen.

Die „Pro-Rauchen-Bemühungen“ lassen sich größtenteils durch ein einziges Wort erklären: Nikotinsucht! Nikotin ist ein Alkaloid, das überwiegend in der Tabakpflanze (Nicotiana) vorkommt. Derzeit sind etwa 75 Nicotiana-Arten bekannt. Die Pflanzengattung gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der unter anderem auch die Tomate, Kartoffel und Tollkirsche zählen. Die Tabakpflanzen erzeugen Nikotin in den Wurzeln und lagern es anschließend in den Blättern ein, wo das Alkaloid der Abwehr von Fraßinsekten dient. Viele Pflanzen und Tiere haben im Lauf der Evolution als Teil ihrer Lebensstrategie unheimlich wirksame Giftstoffe entwickelt - es ist somit naheliegend und „in der Natur der Sache“, dass das Rauchen dieser Blätter nichts gesundes sein kann (wobei im Zigarettenrauch nicht nur Nikotin, sondern hunderte oder sogar tausende weitere Substanzen vorkommen, von denen kein einziger als der Gesundheit zuträglich eingestuft werden kann - ganz im Gegenteil).
Reines Nikotin wurde früher im Pflanzenschutz als Insektizid gegen saugende oder beißende Insekten, darunter Blattläuse, eingesetzt. Für Pflanzen ist der Stoff verträglich, zudem ist er biologisch gut abbaubar. Aufgrund der hohen Toxizität besteht jedoch für Nikotin seit den 1970er Jahren ein Anwendungsverbot.
Gerade dieser Stoff gehört zu den am stärksten suchterzeugenden Substanzen, die der Wissenschaft bekannt sind, zu den Stoffen mit dem höchsten Abhängigkeitspotential, selbst an illegalen Drogen wie Kokain gemessen. Es ist daher unrealistisch objektive und wissenschaftlich stichhaltige Aussagen von Quellen oder Personen zu erwarten, die selbst in dieser Abhängigkeit stehen. Oft stehen hinter den verharmlosenden Quellen wirtschaftliche Interessen, nämlich die Tabakindustrie oder der Tabakhandel selbst. Ausführliche Informationen zum Tabakkonsum und Nikotin findet man auf Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Nikotin, de.wikipedia.org/wiki/Tabak und de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauchen.

Wir sind keine Feinde des Genusses - und dies ist auch keine „Hetz“-Kampagne gegen Raucher oder das Rauchen generell
Trotz all dieser Tatsachen, für die es eine erdrückende Beweislast gibt, wollen wir mit unserem Projekt keinesfalls eine „Hetzkampagne“ gegen das Tabakrauchen generell und schon gar nicht gegen Raucher als pauschalisierte Gruppe oder als Einzelperson führen. Die Gesetzgebung der einzelnen Länder und der EU sorgt für eine zunehmend stärkere Aufklärung und für einen immer besseren Schutz der Nichtraucher. Das Tabakrauchen als Genuss bleibt - so wie jeder andere Genuss und Konsum von wie auch immer gearteten Wirkstoffen mit stimulierender Wirkung - im Verantwortungsbereich des Einzelnen.
Es ist an diese Stelle angebracht zu betonen, dass es in der Menschheitsgeschichte nie menschliche Kulturen ohne irgendwelche Genuss- oder Suchtmittel gegeben hat - und auch heute nicht gibt. Alkohol und Nikotin sind die wichtigsten in der westlichen Welt, doch gibt es bei uns, vor allem aber auch in anderen Kulturen, zahlreiche weitere solche Mittel. Die Verwendung von stimulierenden Substanzen ist zutiefst in der Evolution des Menschen verankert und Bestandteil unseres Lebens - letztlich ist auch Schokolade mit ihrer stimulierenden Wirkung nichts anderes. Der moderne Mensch mit all seiner Intelligenz und Wissenschaft im Hintergrund sollte jedoch in der Lage sein Kurskorrekturen vorzunehmen, wenn sich in aller Deutlichkeit herausstellt, dass bestimmte Gewohnheiten nicht nur einzelne Individuen gefährden, sondern gleich die ganze Gesellschaft, inklusive unserer Kinder.

Der Unterschied zu Schokolade, Alkohol und vielen weiteren Genussmitteln ist beträchtlich: Während Schokolade, Bier und Wein unzählige Stoffe enthalten, die für uns an und für sich recht gesund sind (die konsumierten Mengen muss der Mensch selbstverständlich unter Kontrolle halten, denn in hohen Dosen können auch gesunde Stoffe ungesund werden), bietet das Tabakrauchen keinen einzigen der Gesundheit zuträglichen Aspekt - weder in großen noch in kleinen Mengen! Kein einziger der vielen enthaltenen Stoffe des Tabakrauchs ist gesund oder zumindest unbedenklich. Das gilt auch für den unliebsamen Rest der Zigarette, die Kippe. Ausnahmslos alles an der Zigarette, beginnend mit dem Tabakrauch und endend mit der Kippe, ist für unseren Lebensraum, unsere Natur, unsere Umwelt - und uns selbst - negativ. Nur einige der angeblich bis zu 4.000 Stoffe des Tabakrauchs können aufgezählt werden: Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Butadien, Benzol, Formaldehyd, Acetaldehyd, Methanol, Blausäure, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe PAKs), aromatische Amine, N-Nitrosamine, Acetaldehyd, Polonium-210, Plutonium - auch ein Laie erkennt unter diesen Stoffen zahlreiche karzinogene und toxische Verbindungen.

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Wir bitten Sie: Stellen Sie sich als Raucher Ihrer Verantwortung!

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Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi


Zuletzt geändert von Dr. Robert Hofrichter am 06 Apr 2011 11:56, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 02 Dez 2010 14:27 
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Hai,

kann ich nur unterstützen. Es ist eine täglich zu sehende Unsitte, das z.B. Autofahrer ihre Kippe aus dem fahrenden Auto auf die Strasse werfen.

Das Beispiel Singapur ist da gut gewählt, dort kostet so ein Verhalten rund 500.- Dollar Strafe - für eine einzige Kippe! Da liegen auch tatsächlich so gut wie keine Kippen auf der Straße herum; und Kaugummi ist in Singapur streng verboten, auch der Verkauf. Man hat das Zeug irgendwann einfach nicht mehr von den Fußwegen bekommen...

Das Problem bei dieser ganzen Sache ist nur die Überwachung; wer das tatsächlich umfassend umsetzen will, braucht einen Überwachungsstaat, das wollen wir aber auch nicht. So hilft nur der Apell an die Bevölkerung, ihr Verhalten in diesen Punkten zu überdenken und auch andere auf Fehlverhalten hinzuweisen.

Das funktioniert z.B. auf Galapagos sehr gut, hier sehen die Straßen aus wie geleckt, da liegt absolut nichts herum. Man sieht aber weder Überwachung noch Straßenreinigungstrupps, das Verhalten ist in der Bevölkerung drin.

Ist ein langer Weg dorthin, aber der Anfang ist gemacht. Viel Glück bei eurer Aktion.

Gruß
Roger

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BeitragVerfasst: 03 Dez 2010 09:53 
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vor ca. 1 Jahr hatte ich hier im Forum schon mal darauf hingewiesen, daß bei meinem Aufenthalt in Rügen bei jeder Handtuchplazierung auf dem Strand die "Stummel" zum Vorschein kamen. Meine erste Tätigkeit: Zigarettenkippen-Beseitigung > Müllkontainer. Allerdings nur um meine Liegefläche :? , nicht kilometerweit am Strand.
Es ist schon pervers, wenn darauf hingewiesen wird, daß die Schadstoffe im Filter "effektiv" zurückgehalten werden, aber anschließend die Kippen am Strand liegen und ausgewaschen werden. Rogers Hinweis auf die "sauberen" Autofahrer deckt sich auch mit meinen täglichen Beobachtungen > "Einzelreinigung" (1 Kippe raus) bis zur "Totalreinigung" (ganzer Aschenbecher).
Daher volle Unterstützung von mir.
Hinweis: mindestens 60 % (Schätzung aufgrund von Beobachtungen) der Sporttaucher raucht; etwas uverständlich, aber das verringerte Lungevolumen kann ja durch NITROX kompensiert werden :evil:

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BeitragVerfasst: 03 Dez 2010 17:36 
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horstartur hat geschrieben:
Hinweis: mindestens 60 % (Schätzung aufgrund von Beobachtungen) der Sporttaucher raucht;


Hai,

jupp, das deckt sich so ungefähr mit meinen Beobachtungen.
Ist übrigens ganz interessant, wenn da einige Taucher aus dem Wasser kommen und in kleinen wasserdichten Behältern die Kippen mit führen, weil die 100m bis zur Basis schaffen die nicht mehr ohne... die tun mir nur noch Leid. Ist auch hinsichtlich Dekompression nicht ganz ungefährlich, aber sind ja erwachsene Menschen, ist deren Gesundheit.

Gruss
Roger

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BeitragVerfasst: 08 Dez 2010 16:18 
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Tolle Kampagne ! :up:

Sogar ich als Raucher ärgere ich mich über meine "Artgenossen", die, egal wo sie gehen und stehen, eine rauchen MÜSSEN ... mit dem o.g. Resultat :x .

Insofern fand ich die Gegenüberstellung des Suchtpotentials von verschiedenen Stoffen sehr anschaulich und fast einen der wichtigsten Aspekte.
Nicht jeder, der Alkohol trinkt, ist Alkoholiker. Aber bei vielen Rauchern ist diese Grenze der Sucht nicht gegeben ! :|
Mit Erstaunen habe ich auch dieses Mal bei meinem Flug auf die Malediven beobachten können, dass bei Mitpassagieren so etliche Nikotinpflaster zum Einsatz kamen :shock:

Liebe Grüße
Caro

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BeitragVerfasst: 09 Dez 2010 21:28 
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Hallo vom SMOKEY Taschenbecher

Ja es ist noch ein langer Weg bis zu einer zigarettenkippenfreien Welt. Immerhin fangen immer mehr Städte und Kantone in der Schweiz an, Gesetze gegen Littering zu verabschieden. Diese sind aber nur so gut wie die Kontrolle bei der Umsetzung.

Bei der Entwicklung des Taschenbechers SMOKEY, bin ich von einem anderen Ansatz ausgegangen. Ich wollte ein Produkt, dass durch sein Äusseres attraktiv und natürlich praktisch ist. Es gibt eine grösser werdende Zahl umweltbewusster Menschen (Lohas), darunter auch Raucher/innen. Ihnen wollte ich eine Möglichkeit bieten, als verantwortungsbewusste Raucher wahrgenommen zu werden, und gleichzeitig ihren Aufwand eine Zigarettenkippe zu entsorgen minimieren. Wenn es gelingt, den Gebrauch eines Taschenbechers als persönlichen Mehrwert zu etablieren, dann ist ein grosser Schritt getan.


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BeitragVerfasst: 10 Dez 2010 18:41 
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Lieber Harald !

Magst nicht die Kampagne mit Taschenbechern mit mare-mundi-Logo drauf "sponsern" !!?!! :wink:

Liebe Grüße
Caro

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BeitragVerfasst: 13 Dez 2010 10:35 
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Hoi Caro

Mögen tu ich schon, aber für Sponsoring bin ich zu klein. Ich versuche aber andere Firmen für einen Beitrag zu gewinnen.

Gruss

Harald


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BeitragVerfasst: 31 Mär 2011 10:05 
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Nun werden wir bald mit dem Projekt starten: Kommende Woche bin ich bereits mit einer Präsentation für Schüler im Borromäum (Salzburg).

Auch ein Interview mit Prof. Studnicka haben wir durchgeführt, es wird in den kommenden Tagen hier im Forum veröffentlicht.
Bild

Für nützliche Hinweise und Ideen sind wir immer dankbar! Projektpartner sind uns jederzeit willkommen! :)

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BeitragVerfasst: 13 Jun 2011 19:24 
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Hallo!

Über einen Beitrag auf Ö1 bin ich auf die Informationskampagne von fnz gestoßen. Ich habe mich sehr gefreut, dass das Problem Zigarettenstummel im Radio thematisiert wurde. Seit vielen Jahren bemühe ich mich der Vermüllung unserer Umgebung entgegenzuwirken. Oft ist dies aber sehr mühsam und frustrierend.
Zum großen Problem der kleinen Zigarettenstummel einige meiner Ideen.

- Warnhinweise auf den Zigarettenpackungen um umweltrelevante Hinweise ergänzen, wie z.B.:
1 Stummel kann 60 l Wasser vergiften.
Filter besteht aus schwer abbaubarem Celluloseacetat.
Tschick nur über Restmüll entsorgen.
Taschenbecher verwenden.

- Trafikanten dafür zu gewinnen, Taschenbecher ins Sortiment aufzunehmen und entsprechend anzubieten.
Ich habe leider feststellen müssen, dass sehr viele Trafiken keine Taschenbecher verkaufen.

- Fahrschulen für Kooperation gewinnen.
Alles was im Straßengraben und auf den angrenzenden Feldern liegt, wurde von Autofahrern oder Beifahrern entsorgt. Deshalb die große Zielgruppe der Fahrschüler über die Fahrschulen über Risiken und Strafen von Littering informieren.

- Umweltgemeinderäte schulen.

- Aufklärende Spots im TV.

Wichtig für eine erfolgreiche Umsetzung der Ideen ist der Kontakt zu den richtigen Ansprechpersonen. Wenn mir diesbezüglich jemand weiter helfen könnte, wäre ich sehr dankbar.

Der Kampagne mit den Schülern wünsche ich viel Erfolg.

Liebe Grüße

Henriette


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BeitragVerfasst: 01 Aug 2011 12:12 
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Unsere gemeinsame Kampagne mit dem Naturschutzbund Österreich war gestern in der Kronenzeitung (gesamtösterreichisch, in der Wochenendausgabe). Das ist ein Erfolg, denn das haben mit Garantie einige Millionen Menschen, darunter viele "Täter" gelesen.

Und heute drehen wir mit Servus TV eine kurze Reportage zum Thema Zigarettenkippen. :)

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BeitragVerfasst: 01 Aug 2011 13:53 
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es tut sich also langsam etwas > selbst in den Tageszeitungen > folgendes stand wörtlich am Samstag, 23. Juli 2011 in der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Ostsee - Rauchverbot am Strand.
Der Nichtraucherschutz an Mecklenburg-Vopommerns Ostseestränden wird auf Warnemünde und Markgrafenheide ausgedehnt. Dort gibt es jetzt erstmals rauchfreie Strandabschnitte, das teilte die Rostocker Tourismuszentrale mit. Rauchenden Urlaubern werden auf Wunsch kostenlos spezielle Aschenbecher für ihre Zigarettenstummel angeboten. Der Rauchverzicht sei allerdings freiwillig. Göhren auf der Insel Rügen hatte 2009 den landesweit ersten Nichtraucherstrand eingeführt.


Für Hundebesitzer ist so etwas besonders tragisch. Jetzt gibt es neben den Textilstränden, Hundestränden, FKK-Bereichen auch noch Zigarettenverbotsstrände.
Ein rauchender FKK-Anhänger mit Hund ist an einem Textilstrand mit Rauchverbot ein echt bedauernswerter Zeitgenosse. Man wird hoffentlich erkennen, daß ich das gerade Gesagte ironisch meine.

Ob es es sich bei dem genannten spezielle Aschenbecher um den im Forum vorgestellten Taschenbecher handelt, geht aus dem Artikel nicht hervor.
Mir ist allerdings nicht klar, wie ein Rauchverbot am Strand mit speziellem Aschenbecher für die Stummel gehandhabt wird :? Eventuell Ausgabe für Nichtraucher, die dann die Stummel auflesen sollen.

Ich selbst hatte ja vor einiger Zeit im Forum schon beklagt, daß ich vor der Handtuchausbreitung am Strand in Thiessow (Insel Rügen) erst duzende Zigarrettenstummel beseitigen mußte. Wer liegt schon gerne in einem großen Aschenbecher. Von der Langlebigkeit und den toxischen Inhaltsstoffen erst garnicht zu reden. Ich erinnere mich noch an die frühere Zigarettenwerbung, die stolz das sehr effektive Absonderungsvermögen der Filter anpries. Diese ca. 900 toxischen Stoffe gelangen letztendlich in die Umwelt, hier also ins Meerwasser.
Als Nichtraucher habe ich gut reden. Trotzdem verstehe ich nicht ganz, wie selbsternannte Umweltschützer und auch viele Taucher kräftige Raucher sind. Eine rote Ampel ist bekanntlich auch eine gute Gelegenheit den Fahrzeugaschenbecher zu entleeren. Ein weiteres Lehrbeispiel für "umweltgerechtes Verhalten" sind die Autobahnparkplätze > kiloweise Zigarettestummel neben den Restmüllbehältern.
Fazit: Nicht nur meine These > nur der Endverbraucher kann etwas durch sein Verhalten auf fast allen Gebietenas bewegen.

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BeitragVerfasst: 01 Aug 2011 19:04 
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Es ist einfach eine Sauerei mit den Kippen. :evil:
Lieber Horstartur, das hast Du mehr als treffend beschrieben wie es (nicht nur...) am Ostseestrand da ausschaut.

Wenn da z.B. Hundekacki in solchen Mengen rumliegen würde ---- dann möchte ich mal die Kippenwegkipper hören wollen .... .

Und ich als Rauchetante ( :oops: selbstgewuuzeltes Kraut aus Holland) kann da mitreden !
Von mir bleibt keine (filterlose) Kippe auch irgendwo liegen, und isch ´abe keinen Taschenbecher, sondern ein Taschentusch und meine beiden Hände, womit ich meinen DRECK selbstverständlich einsammle ... und traditionell die Kippen der anderen ringsum.

Robert, kannst Du bitte vielleicht auch hier in diesem Thread nochmal dieses Ekelfoto von den Kippenbergen einstellen !!!?!!

Liebe Grüße
Caro

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BeitragVerfasst: 07 Aug 2011 16:52 
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Der Beitrag in der Kronenzeitung hat mich sehr gefreut. Ich bin nun wieder optimistischer, dass sich die Situation mit den
Zigarettenstummeln bessern wird.
Unter anderem werde ich den Umweltemeinderat unserer Gemeinde bitten, den Beitrag in der nächsten Gemeindezeitung zu veröffentlichen.

Liebe Grüße

Henriette


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BeitragVerfasst: 08 Aug 2011 12:54 
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Henriette hat geschrieben:
Unter anderem werde ich den Umweltemeinderat unserer Gemeinde bitten, den Beitrag in der nächsten Gemeindezeitung zu veröffentlichen.


Danke, liebe Henriette! :)

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